» Feuerwehr Lemgo gratuliert Andreas Schröder !
Die Quälerei der letzten Wochen hat sich für den Lemgoer Feuerwehrmann Andreas Schröder gelohnt - Er konnte den 3. Platz in seiner Altersklasse bei den TFA (Toughest Firefighter Alive)-Europameisterschaften während der Interschutz-Messe in Leipzig belegen !
Dazu gratuliert die Feuerwehr Lemgo !
Beim "Toughest Firefighter Alive" (frei übersetzt: Der härteste Feuerwehrmann) handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem Feuerwehr-Mitglieder weit über das übliche Maß hinaus in 4 verschiedenen Disziplinen "alles geben" müssen. Teilnehmer aus ganz Europa haben sich dem Wettbewerb gestellt und "Schrödi" darf sich nun über den 3. Platz freuen.
Zur Siegerehrung ließ es sich auch der Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren NRW (VdF-NRW) Dr. hc. Klaus Schneider nicht nehmen und gratulierte Andreas Schröder zur hervorragenden Leistung.
"Vier Stationen zwischen Himmel und Hölle"
Alle Wettkampfstationen sind auch im täglichen Einsatzgeschäft der Feuerwehr zu finden.
1. Station: Schlauch ziehen und Schläuche aufrollen
Mehrere Feuerwehr-B-Schläuche müssen an eine Feuerwehrpumpe angeschlossen und anschließend 80 Meter weit gezogen werden. Durch die Reibung und auch das Gewicht- diese Schläuche wiegen zusammen über 150 Kilogramm - wird ein enormer Kraftaufwand benötigt. Anschließend müssen noch zwei Schläuche eingerollt und zu einem bestimmten Punkt getragen werden.
2. Station: Hammerbox, Röhrenlauf, Schultergewicht und Kletterwand
100 Anschläge mit einem Vorschlaghammer würden die meisten Menschen schon zur Verzweiflung bringen - der TFA Starter muss anschließend noch mit einem 20-Kilogramm Gewicht durch eine Betonröhre laufen und ein 90 Kilogramm schweres Schultergewicht über eine Strecke von 100 Metern tragen. Am Ende der zweiten Station wartet eine drei Meter hohe Wand, über die der Starter klettern oder springen kann.
3. Station: Anleitern, Gewichte ins zweite Stockwerk tragen, Schläuche hochziehen, Mundstück aufschrauben
An der dritten Station muss eine 8,40 Meter hohe und etwa 50 Kilogramm schwere Steckleiter aufgestellt werden. Steht dieses Rettungsgerät, bekommt der Teilnehmer zwei Kanister, die jeweils 15 Kilogramm wiegen, und trägt sie auf ein zwei Stockwerke hohes Gerüst. Oben angekommen, muss er zwei 25 Kilogramm schwere B-Schläuche an einem Feuerwehrseil hochziehen. Ist das erledigt, kann er wieder mit beiden Kanistern hinunterlaufen. Diese Station verlangt alle Kraft und Koordination - jetzt muss allerdings noch ein Mundstück auf einen Wasserwerfer geschraubt werden.
Station 4: Treppen steigen mit kompletter Ausrüstung
Eine Feuerwehrausrüstung wiegt etwa 30 Kilogramm - ein enormes Zusatzgewicht. Die TFA-Teilnehmer müssen mit dieser Ausrüstung 320 Stufen hochlaufen - das sind etwa 15 Stockwerke.
Besonderheit Leipzig Interschutz: Der Messeturm ist 75 m hoch. Dies entspricht ca. 30 Stockwerken. Diese Übung macht den TFA für die Teilnehmer zu einem "Ritt durch die Hölle" - Richtung Himmel.
Quelle der Stations-Beschreibung:
Interschutz-Live - crossmediale Messezeitung zur Interschutz
Autor: Martin Leopold, 07.06.2010
» Schnelle Taucher(in) gesucht.
Die Interschutz 2010 in Leipzig ist nun Geschichte. Während der gesamten Messewoche präsentierten Taucher verschiedener Organisationen Unterwasserarbeiten im 24.000 Liter Tauchbecken. Die durch die Hersteller zur Verfügung gestellten Tauchausrüstungen und Gerätekonfigurationen wurden rege genutzt und gaben Anlass für Interassante Messegespräche.
Taucher im Tauchcontainer
Bei dem Unterwasser-Geschicklichkeitsspiel „Feucht und Flink“ musste ein Gegenstand unter Wasser, mit verdunkelter Maske montiert werden. Die Endplatzierung und der Gewinner des Unterwasser-Geschicklichkeitsspiel, steht mit Messeende nun auch fest. Den Gewinnern winken wertvolle Preise wie ein Dui Trockentauchanzug, Unterwasserlampen von Metalsub und Nite Rider, sowie ein Hand GPS.
Weitere Infos zur Tauchergruppe
Hier das endgültige Ranking zu „Feucht und Flink“:
» Es ist vollbracht: der TBV Lemgo gewinnt EHF-Cup 2010
Feuerwehr Lemgo befestigt mit der Drehleiter das Transparent -
Glückwunsch !
- Schnelle Unterstützung der Feuerwehr -
Es ist vollbracht; der TBV Lemgo gewinnt EHF-Cup 2010
Großer Handballempfang am Montag 31. Mai auf dem Lemgoer Marktplatz
Der TBV Lemgo hat nach dem Hin- u. Rückspiel gegen die Kadetten Schaffhausen den EHF-Cup-2010 gewonnen. Trotz einer Niederlage mit 2 Toren Unterschied am 29. Mai in Schaffenhausen reichte der 6 Tore Vorsprung aus dem Heimspiel am 23. Mai in Lemgo aus, um erstmals seit 2006 wieder einen internationalen Titel zu gewinnen.
Am Montag den 31. Mai 2010 werden unsere Helden ab 17 Uhr auf dem Lemgoer Marktplatz erwartet. Auf einer Bühne vor dem Ballhaus übernimmt Radio Lippe zur Unterhaltung der Fans Musik und Moderation. Auch das Fernsehen mit dem WDR-Landesstudio Bielefeld hat sich angekündigt.
Alle Handballfreunde sind herzlich eingeladen, den Spielern einen würdigen Empfang zu bereiten. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.
Vor dem Marktplatzempfang wird den Spielern eine besondere Ehre zuteil; Sie dürfen sich in das Goldene Buch des Kreises Lippe und der Alten Hansestadt Lemgo eintragen.
Bereits eine halbe Stunde nach dem Rückspiel war die Feuerwehr Lemgo am Samstag Nachmittag wieder mal schnell vor Ort und hat am Lemgoer Ballhaus am Marktplatz ein Transparent mit dem Text "Die Alte Hansestadt Lemgo gratuliert dem EHF-Cup-Sieger" aufgehängt (siehe Foto).
Verfasser der Pressemitteilung:
Alte Hansestadt Lemgo
Büro des Verwaltungsvorstandes
Sportangelegenheiten
Andreas Fritz
» Richtfest am neuen Gerätehaus Ost
Nur rund 5 Wochen nach der Grundsteinlegung wurde am heutigen Freitag am neuen Gerätehaus Ost Richtfest gefeiert.
Neben Vertretern aus allen Lemgoer Löschgruppen und dem Löschzug Lemgo freute sich Bürgermeister Dr. Reiner Austermann zusammen mit den Löschgruppen Voßheide und Brake, sowie der ausführenden Firma Fechtelkord und Eggersmann über die zügige Fertigstellung. Neben dem Kreisbrandmeister Karl-Heinz Brakemeier waren auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen, sowie auch der Verwaltung und den Städtischen Betrieben Lemgo der Einladung gefolgt.
"Da hätten wir ja eigentlich auch gleich hier bleiben können - wenn es so weiter geht, dann sehen wir uns ja in Kürze auch zur Einweihung wieder", so Dr. Reiner Austermann während der kleinen Feierstunde am neuen Standort. Er dankte der Fa. Fechtelkord und Eggersmann, sowie allen am Bau beteiligten Firmen und Personen, der Wehrleitung und der Feuerwehr für die konzeptionellen Planungen, sowie der Politik für die Begleitung der Maßnahme, als auch seiner Verwaltung für die gute Vorbereitung.
Besonders lobend hob er die gute und umsichtige Arbeitsweise aller beteiligter Personen während der Bauphase hervor - einen Unfall gab es bis jetzt Gott-sei-Dank noch nicht. Dieses möge auch in der weiteren Bauphase so bleiben.
Den Löschgruppen Voßheide und Brake wünschte er unter dem heute gerichteten Dach, dass sie am neuen Standort möglichst schnell heimisch werden und alle Kameradinnen und Kameraden nach Einsätzen oder Übungen immer wieder wohlbehalten in diesen Standort zurückkehren können.
Tim Schneider, Bauleiter der Firma Fechtelkord & Eggersmann GmbH, sprach anschließend den Richtspruch und warf der Tradition entsprechend das Glas.

Beim Richtspruch zufrieden:
Bauleiter Tim Schneider (li.) der
Fa. Fechtelkord & Eggersmann und
Bürgermeister Dr. Reiner Austermann (3.v.l.)
» Truppmannlehrgang 2010
Am Samstag den 20.03.2010 haben 1 angehende Feuerwehrfrau und 17 angehende Feuerwehrmänner aus den Feuerwehren Kalletal und Lemgo die Truppmannausbildung Modul 1-3 abgeschlossen und haben hiermit die Grundlage zum Beginn des aktiven Dienst in der Feuerwehr erhalten. Alle haben mit Erfolg den Lehrgang bestanden. Lehrgangsbester war Torben Weißsieker aus der Löschgruppe Lemgo-Voßheide gefolgt von den Kameraden Maik Lappenbusch aus der Löschgruppe Lemgo-Lieme und Rene Kaiser aus der Löschgruppe Kalletal-Lüdenhausen.

Selbstrettungsübung

Ausbildung an tragbaren Leitern
In den vergangenen Wochen sind die 5 neu eingetretenen Feuerwehrmitglieder und 13 Übernahmen aus den Jugendfeuer-wehren Kalletal und Lemgo an 116 Ausbildungsstunden ausgebildet worden. Das Ausbilderteam von insgesamt 30 Ausbildern bildeten unteranderem in folgenden Themen aus: Rechtsgrundlagen, Erste Hilfe, Fahrzeug- und Gerätekunde, Löscheinsatz, Gefahren der Einsatzstelle, Brand- und Löschlehre und weiteres Wissen, was für einen angehenden Feuerwehrangehörigen nötig ist, wurde vermittelt. Somit wurde ein breites Wissen für den alltäglichen Feuerwehr Dienst vermittelt, welches für das gesamte Feuerwehrleben als Grundwissen benötigt wird.

Aufbau einer Schaumübung

Abnahme der Prüfung bei den Knoten und Stiche
Als Ausbildungsstätten sind die Betriebsgelände der beiden Lemgoer Firmen Isringhausen und Gebr.Brasseler und das Übungsgelände des FAZ-Lippe genutzt worden.
An dieser Stelle sei auch Dank an die Lemgoer Firmen gerichtet, denn ohne diese Unterstützung ist eine Einsatznahe Ausbildung nicht möglich.
Gruppenfoto
» Neubau des Feuerwehrgerätehauses Lemgo-OST
Am vergangenen Dienstag wurde der Grundstein für das neue Feuerwehrgerätehaus-Ost der Löschgruppen Brake und Voßheide gelegt.
Bislang haben die benachbarten Löschgruppen Brake und Voßheide ihre Unterkünfte in alten sanierungsbedürftigen Gerätehäusern. Dort fehlen die Möglichkeiten der fortlaufenden ortsgebundenen Ausbildung, die gruppenintern mit den jeweils dort vorhandenen Ausrüstungen und Geräten durchzuführen sind. Die DIN 14092-1 empfiehlt entsprechende Räumlichkeiten. Ein weiteres Problem tritt bei der Neuanschaffung von Einsatzfahrzeugen auf. Aufgrund geänderter Abmessungen ergeben sich Sicherheitsprobleme bei der Unterbringung in den vorhandenen Garagen.
von links: Volker Klingler (Stadt Lemgo), Rainer Danger (Löschgruppe Voßheide),
Bürgermeister Dr. Reiner Austermann, Ralf Wegner (Löschgruppe Brake) und
Thomas Hein (Mitglied Geschäftsführung der Firam Fechtelkord und Eggersmann)
Da die Gebäude Lemgoer Straße 30 c und Kluckhofer Weg 63 nicht mehr den Anforderungen einer modernen Feuerwehr entsprechen, wurde bereits Ende 2004 mit den Löschgruppen über Lösungsmöglichkeiten gesprochen.
Schließlich wurde eine Lösung gefunden, die vorsieht, für die beiden Löschgruppen bei weitgehender Beibehaltung der Eigenständigkeit einen neuen gemeinsamen Standort in zentraler Lage zu schaffen und ein Gebäude zu erstellen, dass den Anforderungen der beiden Löschgruppen entspricht und zudem ausbaufähig ist.
Zu diesem Zweck konnte ein günstig gelegenes ca. 6.500qm großes Grundstück im Einmündungsbereich der Voßheider Straße in die Blomberger Straße (ehem. Ostwestfalenstraße) erworben werden.
Auf dem Grundstück, mit der Anschrift "Voßheider Straße 1" wird nun ein neues Feuerwehrgerätehaus mit 5 Einstellplätzen für Einsatzfahrzeuge und einem 2-geschossigen Sozialtrakt errichtet.
Während sich im Erdgeschoss dieses Traktes die beiden Umkleidebereiche für Damen und Herren, nebst Wasch- und Duschräumen befinden, dient das Obergeschoss Schulungszwecken. Hier hat jede Löschgruppe ihren Unterrichtsraum. Eine Mobile Trennwand soll die Zusammenfassung der beiden Räume für gemeinsame Veranstaltungen ermöglichen.
In Nähe der Fahrzeughalle wird außerdem eine ca. 100qm große überdachte Abstellfläche für Gerätecontainer geschaffen.
Während gerade die Fundamentierungsarbeiten im Gange sind, ist die spätere Erschließung des Grundstücks bereits erkennbar. Die derzeitige Baustraße wird nach fertig gestelltem Ausbau als Einbahnstraße das Grundstück queren. Aus Sicherheitsgründen soll die Zufahrt von der Voßheider Straße und die Ausfahrt zur Blomberger Straße erfolgen. Somit wird ein gefährlicher Begegnungs-Verkehr zwischen ankommenden Feuerwehrleuten und ausrückenden Einsatzfahrzeugen vermieden. Auf dem Grundstück werden 29 Pkw-Einstellplätze, ein Übungshof 12x25m, eine eingefriedete Schotterrasenfläche für Übungsgegenstände und ein Regenrückhalteteich geschaffen. Alle weiteren Freiflächen werden im Sinne von Ausgleichsflächen nach einem Begrünungsplan standortgerecht gestaltet.
Das Bauwerk wird von der Firma Fechtelkord und Eggersmann aus Marienfeld erstellt.
Angaben in Zahlen: Gesamtkosten 1,1 Mill. Euro
Bauwerk: ca. 650.000 Euro
Durch den lang andauernden Winter konnte erst jetzt mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für den Herbst dieses Jahres geplant.
Verfasser der Pressemitteilung:
Alte Hansestadt Lemgo
Büro des Verwaltungsvorstandes
25.03.2010
» Pressemitteilung und Bildmaterial zu Lükex
Der Kreis Lippe stellt unter der folgenden Adresse eine Pressemitteilung zum Abschluß der Lükex-Übung 2010 in Lippe zur Verfügung.
http://www.lippe.de/new/formulare/Print/LÜKEX_Abschluss.pdf
Mit einer detaillierten Auswertungen für alle Beteiligten Einheiten ist erst in den kommenden Wochen zu rechnen.
Weitere freigegebene Bilder können ebenfalls beim Kreis Lippe unter der folgenden Adresse angesehen werden:
http://www.lippe.de/new/allg-bilder/bilder_luekex/
» Übungsbeobachter aus den Partnerstädten zufrieden
-Französische und englische Feuerwehrkameraden im Lemgoer Rathaus-
Sie waren in den letzten Woche extra aus England und Frankreich gekommen um die Teilübung von LÜKEX 2010 in Lemgo zu verfolgen, die dieser Tage von Bürgermeister Dr. Reiner Austermann im Rathaus empfangenen sechs Feuerwehrmänner aus Beverley und Vandoeuvre. Neben der Übungsteilnahme stand ein umfangreiches Rahmenprogramm für sie an, darunter natürlich auch verschiedene Fachgespräche mit den Kameradinnen und Kameraden der Lemgoer Feuerwehr. Aufgrund der intensiven Beziehungen zwischen den Partnerstädten durfte aber auch ein Besuch im Rathaus nicht fehlen.
Französiche, Englische und Lemgoer Feuerwehrkameradinnen und Kameraden
nach dem Gespräch mit Bürgermeister Dr. Reiner Austermann
In einem offenen Gespräch wurde dabei auch die Übung an der Lipperlandhalle analysiert. Ohne dem Ergebnis der offiziellen Übungsbeobachter des Landes NRW vorzugreifen, lief nach den persönlichen Feststellungen der englischen und französischen Beobachter die Übung im Gesamtergebnis gut ab. Es habe viele interessante Eindrücke gegeben und der qualifizierten Arbeit der Lemgoer Wehr auch unter widrigen Wetterbedingungen wurde hohe Anerkennung gezollt. In dem intensiven Gespräch, an dem auch Mitglieder der Lemgoer Wehr teilnahmen, wurden selbstverständlich auch Optimierungsmöglichkeiten angesprochen, nach dem Motto: das Bessere schlägt das Gute.
Bürgermeister Dr. Reiner Austermann: „Bereits bei meinen letzten Besuchen in Vandoeuvre und Beverley haben wir über Maßnahmen des Bevölkerungsschutz, insbesondere vor chemischen und radioaktiven Bedrohungen, diskutiert. Ich freue mich sehr, dass wir diesen intensiven und notwendigen Erfahrungsaustausch im Rahmen von Lükex 2010 fortsetzen konnten“. Als Gastgeschenk überreichten die englischen Feuerwehrmänner dem Lemgoer Bürgermeister für sein Engagement um die Feuerwehr eine englische Feuerwehraxt.
Verfasser der Pressemitteilung:
Leiter des Büro des Verwaltungsvorstandes
Alte Hansestadt Lemgo
» Jahresrückblick - neue Broschüre erschienen
Im Rahmen der Generalversammlung der Feuerwehr Lemgo blickte die Feuerwehr Lemgo auf ein bewegtes Jahr zurück. Alle wesentlichen Daten und Informationen sind nun in der neuen Broschüre der Feuerwehr Lemgo erhältlich.
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Download: Broschüre "Feuerwehr Lemgo - 2009" [PDF]
» Bundesweite Katastrophenschutzübung LÜKEX – Auch Lippe probt den Ernstfall
Gemeinsame Presseinformation des Kreises Lippe, der Bezirksregierung Detmold und der Alten Hansestadt Lemgo.
Bitte beachten Sie die Hinweise zur Verkehrsregelung im Vorfeld und während der Übung. Details finden Sie unten !
Am 27. Januar wird von 21 bis 23 Uhr ein Lautsprecherwagen im Ortsteil Brake auf die Übung hinweisen.
In der Bundesrepublik haben die Terroranschläge vom 11. September 2001 und das Elbehochwasser im Sommer 2002 zu einem Umdenken geführt: Die Krisenanfälligkeit und Verwundbarkeit moderner Gesellschaften erfordern ressort- und länderübergreifende Übungen im Krisenmanagement. Darum proben am 27. und 28. Januar in ganz Deutschland mehrere tausend Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfs- und Rettungsdiensten den Ernstfall. Auch der Kreis Lippe ist Schauplatz dieser groß angelegten Katastrophenschutzübung „LÜKEX“.
600 Menschen werden am Mittwochabend rund um die Lemgoer Lipperlandhalle im Einsatz sein, wenn gegen 20.30 Uhr im Kongresszentrum der Halle ein Sprengsatz explodiert und chemische Stoffe freigesetzt werden.
Für den Ernstfall gut aufgestellt:
Landrat Friedel Heuwinkel, Klaus Wegener (Feuerwehr Lemgo), Bürgermeister Dr. Reiner Austermann, Meinolf Haase und Rüdiger Most (Mitte nach rechts) mit drei Einsatzkräften.
„LÜKEX“ steht für LänderÜbergreifende Krisenmanagement-Übung/EXercise und ist die Bezeichnung für eine Übungsserie im Bereich des nationalen Krisenmanagements in Deutschland. Die Innenministerkonferenz hat im Jahre 2002 eine neue Strategie zum Schutz der Bevölkerung beschlossen und die Notwendigkeit von Übungen auf politisch-administrativer Ebene hervorgehoben. Seit 2004 führen Bund und Länder LÜKEX gemeinsam durch. Ziel ist es, den Bevölkerungsschutz auf unterschiedliche Gefahren bestmöglich vorzubereiten und dadurch der Bevölkerung in einem Krisenfall bestmöglichen Schutz zu gewährleisten. „Regelmäßige Übungen dieser Art sind unverzichtbar, um im Schadensfall auf Bedrohungen schnell und zielgerichtet reagieren zu können“, betont Landrat Friedel Heuwinkel. „In Lippe sind wir gut aufgestellt.“
Die nunmehr vierte Übungslage LÜKEX 09/10 geht von einer terroristischen Bedrohung aus, in deren Verlauf Terroristen konventionelle Sprengstoffanschläge und Anschläge unter Verwendung radioaktiven und chemischen Materials an verschiedenen Orten in ganz Deutschland androhen und durchführen.
Bei dem Szenario in der Lipperlandhalle stellen 40 realistische Unfalldarsteller aus Hövelhof Verletzte dar, die von den Rettungskräften fachgerecht dekontaminiert, versorgt und anschließend ins Klinikum Lippe-Detmold gebracht werden. Der Krisenstab des Kreises Lippe tritt zusammen und arbeitet Hand in Hand mit allen beteiligten Akteuren, darunter auch die Stadt Lemgo und die Bezirksregierung Detmold. „Als Bezirksregierung sind wir das Bindeglied zwischen dem Krisenstab vor Ort und dem Krisenstab der Landesregierung. Es ist deshalb wichtig, die Zusammenarbeit und Kommunikation über die verschiedenen Ebenen zu testen, dabei Erfahrungen zu sammeln und gegebenenfalls Prozesse zu optimieren", erklärt Rüdiger Most, Abteilungsdirektor Bevölkerungsschutz und Leiter des Krisenstabes der Bezirksregierung Detmold.
„Konkretes Übungsziel ist es zudem, die Versorgung einer Vielzahl von Verletzten und den Umgang mit gefährlichen Stoffen kontaminierter Menschen zu trainieren“, berichtet Meinolf Haase vom Bevölkerungsschutz des Kreises Lippe und Mitglied der LÜKEX-Steuerungsgruppe OWL. Darüber hinaus soll das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Einheiten des Katastrophenschutzes, Bund, Land, Kommunal- und Kreisverwaltung beübt werden.
Die Wichtigkeit von LÜKEX betont auch Lemgos Bürgermeister Reiner Austermann: „Ich begrüße sehr, dass die Bundesrepublik Deutschland sich intensiv auf Großschadenslagen vorbereitet. Für die Alte Hansestadt Lemgo ist es eine Selbstverständlichkeit, diese nationalen Vorbereitungen nach Kräften zu unterstützen. Der Übungsort Lemgo ist vor allem gut gewählt, weil die Freiwillige Feuerwehr Lemgo über besonderes Know-How und umfangreiche Einsatzerfahrung verfügt, die wir gerne einbringen.“
Wichtige Verkehrsinformation der Alten Hansestadt Lemgo:
Aufgrund von LÜKEX werden folgende Maßnahmen im öffentlichen Verkehr und auf privatem Gelände ergriffen, welche zu Behinderungen/Einschränkungen führen werden.
1. Öffentlich - Halteverbot im gesamten Bereich Bunsenstraße und Langenbruch. Die Beschilderung wird gemäß Verkehrsrechtlicher Anordnung am 25.01.2010 aufgestellt. Daraus geht hervor das ab dem 27.01.2010 16:00 Uhr die Anordnung in Kraft tritt. Ab 18:00 Uhr werden verbleibende Fahrzeuge umgesetzt. Ab 19:30 Uhr werden die Einfahrten von der Liebigstraße in die Bunsenstraße und Langenbruch durch Absperrschranken und Polizei komplett gesperrt.
2. Privat - Die Parkplatzausfahrten vom Gelände der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zum Langenbruch werden ab 18:00 Uhr durch Absperrschranken komplett gesperrt. Auf dem Gelände der Hochschule werden die Feuerwehrdurchfahrten geöffnet, so das die PKW's die Parkplatzausfahrten zur Liebigstraße nutzen können.
3. Privat - Halteverbot auf dem Parkplatz Labor (Haupteingang/-zufahrt) der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Die Beschilderung wird gemäß Verkehrsrechtlicher Anordnung am 25.01.2010 aufgestellt. Daraus geht hervor das ab dem 27.01.2010 07:00 Uhr die Anordnung in Kraft tritt. Ab 18:00 Uhr werden verbleibende Fahrzeuge umgesetzt.
4. Privat - Halteverbot auf dem gesamten Gelände der Lipperlandhalle. Die Beschilderung wird gemäß Verkehrsrechtlicher Anordnung am 25.01.2010 aufgestellt. Daraus geht hervor das ab dem 27.01.2010 16:00 Uhr die Anordnung in Kraft tritt. Ab 18:00 Uhr werden verbleibende Fahrzeuge umgesetzt.
5. Privat - Halteverbot auf den Parkplätzen Lipperlandhalle Nordseite. Die Beschilderung wird gemäß Verkehrsrechtlicher Anordnung am 25.01.2010 aufgestellt. Daraus geht hervor das ab dem 27.01.2010 16:00 Uhr die Anordnung in Kraft tritt. Ab 18:00 Uhr werden verbleibende Fahrzeuge umgesetzt.
Nach Beendigung der Übung wird die Beschilderung wieder zurückgenommen, so das die Parkplätze am 28.01.2010 ab ca. 03:00 Uhr wieder zur Verfügung stehen.
Am 27. Januar wird von 21 bis 23 Uhr ein Lautsprecherwagen im Ortsteil Brake auf die Übung hinweisen.
Verfasser der Pressemitteilung: Kreis Lippe, Bezirksregierung Detmold und Alte Hansestadt Lemgo.
» WDR berichtet über Eisrettungsübung der Lemgoer Feuerwehrtaucher
Am Samstag, den 23. Januar hat der WDR in der Lokalzeit OWL über eine Eisrettungsübung der Feuerwehrtaucher berichtet. Die Taucher der Feuerwehr üben regelmäßig die Eisrettung und das Tauchen in zugefrorenen Seen und Teichen um für einen möglichen Einsatz optimal vorbereitet zu sein.
Jedes Jahr, in der kalten Jahreszeit, wenn die Gewässer zufrieren können vor allem junge Menschen es kaum erwarten, auf einem zugefrorenen See in winterlicher Landschaft Schlittschuh zu laufen. Die winterlichen Seen-Landschaften verbergen unter der Schnee- und Eisdecke einige Risiken, die den Winterspaß deutlich trüben können. Eine geschlossene, tragende Eisdecke benötigt je nach Witterungsbedingungen und örtlichen Gegebenheiten mehrere Tage bis Wochen.
Fließende Gewässer frieren deutlich langsamer zu und tauen schneller wieder auf als stehende Gewässer. Die Eisdicke bei stehenden Gewässern ist nicht überall gleich stark. Faktoren wie ein- oder ausfließende Flüsse oder Bäche, Quellen, Gaseinschlüsse und Pflanzenbewuchs führen zu einer dünneren Eisschicht. Bei schneebedeckten Eisflächen ist die Eisdickenzunahme geringer, da der Schnee als Isolator wirkt und die kalte Luft von der Eisoberfläche abhält. Offizielle Stellen warnen immer wieder vor dem Betreten der noch nicht freigegebenen Eisflächen. Aufgestellte Verbotschilder an den Gewässern sind unbedingt zu beachten. Eine Eisfläche ist erst ab etwa 15 cm als tragfähig einzustufen. Vermeiden Sie es alleine Schliffschuh zu laufen. Sollte etwas passieren dauert es entsprechend lange, bis Hilfe angefordert und an der Unfallstelle eintrifft.

Verlassen Sie Eis sofort bei Anzeichen, dass es Brechen könnte. Knacken und Knirschen sind sichere Indikatoren, dass die Tragfähigkeit nicht ausreichend ist. Die sicherste Möglichkeit die Eisfläche zu verlassen ist sich mit dem Bauch auf das Eis zulegen, um das Körpergewicht möglichst großflächig zu verteilen und dann zum nächstgelegenen Ufer zu robben.

Selbstrettung
Sind Sie selber in das Eis eingebrochen können sie sich mit geeigneten Maßnahmen selber retten. Die allerwichtigste Grundregel lautet Ruhe bewahren und schnell und umsichtig handeln. Die Kälte des Wassers entzieht dem Körper sehr schnell große mengen wärme, so dass bereits nach kurzer Zeit eine Handlungsunfähigkeit eintritt. Am Land befindende Personen sind durch rufen und Gesten auf die Situation aufmerksam zumachen. Je nach Beschaffenheit des Eises bieten sich zwei Möglichkeiten der Selbstrettung. Ist das Eis halbwegs tragfähig, versuchen sie sich flach auf das Eis zu schieben und bewegen sich in Bauchlage zum Ufer hin. Ist die Stabilität des Eis nicht ausreichend, kann es mit den Fäusten oder dem Ellbogen stückweise zerbrochen werden, als Wegrichtung ist immer die zum nächst gelegenen Ufer zu wählen. Ist die Selbstrettung nicht möglich, keine unnötigen Bewegungen ausführen, da diese dem Körper zusätzlich wärme entziehen.
Rettung eingebrochener Personen
Sollten Sie beobachten, wie eine andere Person in das Eis einbricht kommt es auf schnelles und umsichtiges Handeln an. Über die Notrufnummer 112 ist ein Notruf abzusetzen um möglichst schnell professionelle Hilfe an den Unfallort zu bekommen. Signalisieren Sie der eingebrochenen Person das Hilfe angefordert wurde. Bis zum Eintreffen der Helfer können Passanten die eingebrochene Person unterstützen. Es ist jedoch zu bedenken, dass die Tragfähigkeit der Eisdecke nicht mehr ausreichend ist und nicht einfach betreten werden kann. Als Passant können Sie dem Verunglückten Hilfsmittel wie Äste, Strauchwerk, Teile von Holzzäunen, Auto-Abschleppseil, Hundeleine, Bretter, Stangen im Grundsatz jegliche schwimmende Gegenstände zuwerfen, anreichen, hehrüberschieben. Der Eingebrochenen Person sollte niemals direkt die Hand gereicht werden, sondern immer einen Gegenstand, der notfalls losgelassen werden kann. Konnte sich die eingebrochene Person bis zum Eintreffen der Rettungskräfte nicht an der Oberfläche halten, ist eine genau Positionsangabe an die eintreffenden Rettungskräfte erforderlich. Hilfreich für eine Positionsangabe sind Ufermerkmale am gegenüberliegenden Ufer.

Kommt es an den lippischen Gewässern zu einem Unfall bei dem eine Person in das Eis eingebrochen ist wird zusätzlich zum Rettungsdienst und der örtlichen Feuerwehr die Tauchergruppe der Feuerwehr Lemgo alarmiert. Die Ausrüstung ist geeignet brüchige Eisdecken zu betreten und die eingebrochene Person zu retten. Konnte sich die Person bis zum Eintreffen der ersten Retter nicht an der Wasseroberfläche halten, suchen Taucher die Person unter der Eisdecke.
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