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11. 08. 2018

Auszeichnung für Chef der Lemgoer Feuerwehr

Pressemitteilung der Alten Hansestadt Lemgo

Feuerschutzdezernent Karsten Weber überreicht Klaus Wegener, Leiter der Lemgoer Feuerwehr, das Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber.

Klaus Wegener, Stadtbrandinspektor und Leiter der Feuerwehr der Alten Hansestadt Lemgo, ist mit dem Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Der Lemgoer erhielt die Ehrung für seine herausragenden Verdienste im Brand- und Katastrophenschutz im Rahmen des Kreiszeltlagers der lippischen Jugendfeuerwehren.

Großer Bahnhof ganz unterwartet: Eigentlich stand auf der Sportanlage Vogelsang der Nachwuchs der lippischen Feuerwehren im Fokus. Doch dann ergriff Karsten Weber, Feuerschutzdezernent der Bezirksregierung Detmold, das Wort und zeigte den Jugendlichen, wie außergewöhnliches Engagement in der Wehr belohnt werden kann: Er verlieh Stadtbrandinspektor Klaus Wegener das Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber.

Wegener ist seit der offiziellen Gründung der Lemgoer Jugendfeuerwehr im Jahr 1973 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und seit 1994 in der Verantwortung in der Leitung der Gesamtfeuerwehr. 1997 wechselte er aus der Industrie zur Stadtverwaltung als Brandschutztechniker. Im Jahr 2002 übernahm er die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr, einige Zeit später auch die städtische Verwaltungseinrichtung Feuerwehr. Als Chef ist er verantwortlich für die Kolleginnen und Kollegen auf der Feuerwache, die knapp 400 freiwilligen Mitglieder sowie für die Organisation des Dienstbetriebes und Brandschutzbedarfs- und Gefahrenabwehrplanung.

Den hohen Anforderungen seines Verantwortungsbereichs werde Klaus Wegener stets gerecht, betonte Karsten Weber. Seine Position erfülle er auch bei stärkstem Arbeitsanfall und in Situationen höchster psychischer Belastung stets mit der erforderlichen Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Loyalität. Er motiviere die ihm unterstellten Mitarbeiter zu sehr guten Leistungen und verstehe es, eine vertrauensvolle und offene Atmosphäre zu schaffen. Er werde von Kameradinnen und Kameraden sowie Bürgerinnen und Bürger gleichermäßen geschätzt.

Auf Klaus Wegeners Initiative gab es in der Lemgoer Wehr verschiedene Innovationen, beispielsweise wurde ein Abrollcontainer zur Zwischenspeicherung von Wasser angeschafft, um das Problem der Löschwasserversorgung an verschiedenen Standorten zu lösen. Weiterhin wurde ein Fahrzeug zur mechanisierten Beseitigung von Ölspuren umgebaut, was eine erhebliche Erleichterung für die Kameradinnen und Kameraden ist. Zuletzt führte die Kooperation mit einem großen Lemgoer Arbeitgeber dazu, dass die Stationierung eines Vorauslöschfahrzeuges auf dem Firmengelände die Tagesverfügbarkeit der dort beschäftigten Feuerwehrfrauen und -männer signifikant erhöht.

Neben diesen Aufgaben ist es Klaus Wegener immer wieder ein großes Anliegen, sich um die Städtepartnerschaften der Alten Hansestadt und die europäischen Beziehungen des Lippischen Feuerwehrverbandes aktiv zu kümmern, um somit für Stabilität und das Weitertragen des europäischen Gedankens zwischen den Feuerwehren zu sorgen.

Von Wegeners Berufserfahrung und Expertenwissen profitieren auch andere Feuerwehren in Lippe und ganz OWL. Wegener ist seit 15 Jahren Geschäftsführer des Lippischen Feuerwehrverbands, verantwortlich für 4700 Mitglieder. Auch vertritt er die Interessen des Brandschutzes für die Region Ostwestfalen-Lippe als gewählter Vertreter im Verbandsausschuss des Verbands der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Außerdem ist Wegener bestelltes Mitglied im Prüfungsausschuss für Gruppenführer des Landes NRW am Institut der Feuerwehr in Münster und auch als Einsatzleiter für Großeinsatzlagen oder Katastrophen im Kreis Lippe bestellt. Seit einigen Monaten ist er auch Vorstandsmitglied des bundesländerübergreifenden Gemeinschaft- und Sozialwerks der Feuerwehrsterbekasse mit Sitz in Bückeburg mit über 16.000 Mitgliedern.

Schon sehr früh setzte Klaus Wegener auf die Förderung und Unterstützung der Jugendarbeit, über deren Auswirkungen er sich auch auf dem Kreiszeltlager freuen konnte. In diesem passenden Rahmen ließen es sich viele Kameradinnen, Kameraden und Nachwuchskräfte nicht nehmen, dem Ausgezeichneten persönlich zu gratulieren.


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