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Team Versorgung

Der Versorgungstrupp der Freiwilligen Feuerwehr Lemgo ist im Jahr 1964 durch die Aufstellung der 34. Luftschutz-Feuerwehrbereitschaft´NRW entstanden und war Bestandteil des 4. Versorgungszuges. Zugführer war Christian Voltmann und Feldkoch der Gastwirt Hermann Wegener. Bei der Hochwasserkatastrophe in Paderborn 1965 hatte die Feldküche ihren ersten Einsatz.

Im Jahre 1975 leitete Hermann Wegener mit einem Teil der Mannschaft bei den Waldbränden in der Lüneburger Heide den längsten Einsatz; damals wurden eine Woche lang Kameraden aus Lippe, Helfer und Angehörige der Bundeswehr im Raum Lüchow-Dannenberg versorgt.

Im Jahre 1980 erhielt die Feuerwehr Lemgo eine neue Feldküche von der Sparkasse Lemgo mit der Aufgabe, sie auch für andere gemeinnützige Zwecke einzusetzen.

Aufgaben des Versorgungstrupps sind heute neben der Verpflegung der Kameraden bei der Ausbildung auf Gemeinde- und Kreisebene die Versorgung bei Großübungen wie Waldbrandübungen und Übungen des Katastrophenschutzes.
Nicht zuletzt bereicherte die Versorgungsmannschaft Veranstaltungen der Stadt Lemgo, von Kirchen, Vereinen und Verbänden wie auch der Feuerwehr selbst mit Essen aus der Gulaschkanone.

Ein Höhepunkt ist das jährliche Kreisjugendfeuerwehrzeltlager, bei dem gemeinsam mit den Feuerwehrküche aus Bartrup drei bis vier Tage lang ca. siebenhundert Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr verpflegt werden.

Erwähnenswert sind drei größere Veranstaltungen:

  • Landesjugendfeuerwehrzeltlager NRW in Lage mit Verpflegung von je 1000 Teilnehmern an vier Tagen
  • Lippische Heimattage im Rahmen der 800 Jahr-Feier in Lemgo mit der Versorgung von 2500 Festumzugsteilnehmern
  • Tag der offenen Tür der Firma Mercedes Benz, Werk Bremen. Hier wurden gemeinsam mit dem DRK Lemgo und weiteren 50 Feldküchen 40 000 (!) Personen mit Bohnensuppe versorgt

Nach diesen großen Veranstaltungen wurde klar, dass auf den weiteren Einsatz von Einwegtellern bei der Essensausgabe im Zuge des Umweltschutzes verzichtet werden musste.
Der Versorgungstrupp unter der Führung von Klaus Wegener entschloss sich, ein Spritzwerkzeug für die Erstellung von Kunststoffschüsseln zu entwickeln.
Unter Anleitung von Kamerad Thomas Bergmann entstanden im Jahr 1991 die ersten Mehrwegteller, die sich bis heute bestens bewährt haben.

Im Herbst 1993 wurde bei einer Waldbrandübung der Bezirksregierung in der Senne mitgeteilt, dass der Feuerwehr Lemgo ein Gerätewagen-Küche des Katastrophenschutzes überstellt wird.
Im Frühjahr 1994 machten sich mehrere Kameraden in ihrer Freizeit daran, dieses Fahrzeug zu überholen. Nach 600 Stunden gemeinsamer Arbeit und Unterstützung durch den Bauhof der Stadt Lemgo stand der Küchenwagen neu lackiert und ausgerüstet mit Spüle, Geschirrspüler, Mikrowelle, Kaffeemaschine usw. zum Einsatz bereit. Das so ausgerüstete Fahrzeug kann die Versorgung der eingesetzten Kräfte bestens übernehmen und dient außerdem als Zugfahrzeug für die Feldküche.

Seit 1994 führt Klaus Müller nun den Versorgungstrupp. Ihm stehen sechs weitere Kameraden aus verschiedenen Löschgruppen zur Seite.
Ihre fachliche Ausbildung erhalten die Feldköche aus Mitteln des Katastrophenschutzes. Dazu besuchen sie Lehrgänge an der Schule des Katastrophenschutzes in Wesel.

Aber auch Einsatzfreude, Spaß an der Sache und der Zusammenhalt in der Küchenmannschaft tragen dazu bei, dass neben der Bewältigung der arbeitsintensiven Aufgaben auch die Kameradschaft gepflegt wird.

Im März 2004 übergab der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Lemgo Horst Selbach gemeinsam mit Dr. Reiner Austermann der Freiwillen Feuerwehr Lemgo eine neue Feldküche der Firma Kärcher. Seit über 20 Jahre war bei der Freiwilligen Feuerwehr ein alter Feldkochherd im Einsatz, der auf Grund von Verschleiß und Durchrostungen zuletzt in einem schlechtem Zustand war und nicht mehr seinen Zweck erfüllte.

Den Hauptteil der Kosten für die neue Feldküche hat die Sparkasse Lemgo übernommen. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Horst Selbach sieht diese Spende als eine gute und sinnvolle Investition in die Freiwillige Feuerwehr. Bürgermeister Dr. Reiner Austermann freute sich für die Feuerwehr über diese Neuanschaffung und stellte fest, dass durch den Einsatz der neuen Feldküche die Verpflegung der Feuerwehr im Ernstfall für die nächsten Jahrzehnte bestens gewährleistet ist.

Der überdachte Modulfeldkochherd besteht aus einzelnen Kochmodulen und einem Backofen. So können verschiedene Gerichte gekocht und die Module jederzeit alleine genuzt werden.
Bei voller Auslastung können so bis zu 500 Protionen gekocht werden.

Auch sind die Module mit der Küche der Feuerwehr Barntrup kompatibel, sodass auch bei größeren Mengen einzelne Module hinzugefügt werden können.

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